Industrietechniker/-in IHK (Maschinenbau)

Industrietechniker

Industrietechniker entwickeln und koordinieren Lösungen für komplexe Fertigungsaufgaben, die erweiterte technische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten in Produktion und Automatisierung verlangen. Zum Aufgabenspektrum gehört außerdem das Planen, Durchführen und Optimieren technischer Prozesse, wie Konstruktion, Versuch, Fertigung, Inbetriebnahme und Service. Dabei müssen wirtschaftliche, rechtliche, energetische, umweltbezogene sowie sicherheitsrelevante Kriterien beachtet werden. Ebenso umfasst dieser Tätigkeitsbereich das Planen und Durchführen qualitätssichernder und verbesserter Maßnahmen. Der Industrietechniker agiert umsichtig wie auch umsetzungsstark und übernimmt wichtige Bereiche oder Funktionen in der Projektumsetzung. Besonderheiten dieses Praxisstudiengangs: Ein Verbund für Fachkräfte Für die Fortbildung zum Industrietechniker haben sich die IHK-Akademien in Würzburg, Nürnberg und Regensburg zusammengeschlossen. Sie bündeln das Fachwissen ihrer Dozenten und präsentieren einen Kurs, der dank vernetzter Unterrichtsräume an drei Orten gleichzeitig stattfindet. Real-virtueller Unterricht In diesem Praxisstudiengang werden die Vorteile aus virtuellem und realem Unterricht miteinander verknüpft. Es findet realer Unterricht in einer der drei Akademien statt. Die anderen Standorte nehmen als Satelliten virtuell teil. Alle Teilnehmer können sich zu Wort melden, so dass der Dozent darauf reagieren kann. Das Besondere ist, dass jeder Teilnehmer immer an seiner Akademie vor Ort ist; mal mit einem realen Dozenten, mal per Übertragung. So unterscheidet es sich kaum von einem normalem Präsenzunterricht. Die Teilnehmer haben immer Kontakt zu den Kollegen vor Ort. Damit sich alle Teilnehmer untereinander besser kennen lernen können, startet der Praxisstudiengang mit einer gemeinsamen Präsenzphase. Die Kontakte sind somit Standortübergreifend. Auch während des Praxisstudiengangs gibt es immer wieder gemeinsame Präsenzphasen, an denen die fachspezifischen Praxisübungen stattfinden.

- Lösungen für komplexe Fertigungsaufgaben koordinieren und entwickeln
- Befähigung technische Prozesse zu planen, zu optimieren und durchzuführen
- Kenntnis sicherheitsrelevanter Kriterien unter den Aspekten Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und Recht

1. Anwendungskompetenz Technik

Mathematische und naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten
- Technische Mathematik
- Grundlagen in Physik und Chemie
- Statistik
- Technische Mechanik

Industrielle Technologien
- Elektrotechnik
- Werkstofftechnik
- Mess- u. Prüftechnik
- Technische Dokumentation und Qualitätssicherung
- Industrielle Informations- und Kommunikationsmedien
- Anwendungsbezogene Technologie (jeweils in Bezug auf den gewählten Schwerpunkt)

2. Betriebsorganisation und Produktionsmanagement

Betriebsorganisation
- Moderne Formen der Produktion
- Organisation von Produktionsunternehmen
- Entstehung und Lebenszyklus eines Produkts
- Kostenmanagement
- Betriebliche Informationssysteme
- Kommunikation und Führung von Projekten
- Qualitäts- und Umweltmanagement

Produktions- und Ideenmanagement
- Produktionsplanung- und -steuerung
- Ideenmanagement
- Innovationskultur
- Innovationsprozess
- Methoden der Ideenfindung
- Planungs- und Analysemethoden
- Risikoabschätzung
- Rechtliche Aspekte für Produkt und Produktion

Betriebliches Projekt
Der dritte Teil gliedert sich in eine praxisorientierte schriftliche Ausarbeitung und eine mündliche Präsentation des Projekts einschließlich eines Fachgesprächs.

bis 6 Wochen vor Kursbeginn

Für den Fall, dass Präsenztermine aus rechtlichen Gründen nicht durchgeführt werden können,
werden diese als Onlinetermine weitergeführt.
Bitte sorgen Sie dafür, dass für diesen Fall die technischen Voraussetzungen gegeben sind.

Zur Prüfung im Prüfungsteil "Anwendungskompetenz Technik" ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:
- Eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer vorgeschriebenen Ausbildungszeit von mindestens drei Jahren, der der Fachrichtung Metall, Mechatronik, Elektrotechnik oder Kunststoff zugeordnet werden kann und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
- eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer vorgeschriebenen Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren, der der Fachrichtung Metall, Mechatronik, Elektrotechnik oder Kunststoff zugeordnet werden kann, und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
- eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens dreijährige Berufspraxis oder
- den Erwerb von mindestens 90 ECTS-Punkten in einem Hochschulstudium mit technischem Schwerpunkt und eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
- eine mindestens fünfjährige Berufspraxis.

Die Berufspraxis soll wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines geprüften Industrietechnikers aufweisen.

Zur Prüfung im Prüfungsteil "Betriebsorganisation und Produktionsmanagement" ist zuzulassen, wer den erfolgreichen Abschluss des Prüfungsteils "Anwendungskompetenz Technik", der nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, nachweist.

Zur Prüfung im Prüfungsteil "Betriebliches Projekt" ist zuzulassen, wer den erfolgreichen Abschluss des Prüfungsteils "Betriebsorganisation und Produktionsmanagement" nachweist.

Industrietechniker/-in IHK

Aufstiegs-BAföG
Mit dem Aufstiegs-BAföG unterstützt Sie der Staat bei der Finanzierung Ihrer Weiterbildung. Bei förderfähigen Prüfungslehrgängen erhalten Sie einen Zuschuss von 50% zu den Lehrgangskosten. Für den verbleibenden restlichen Betrag wird Ihnen ein zins- und tilgungsfreies Darlehen angeboten. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erhalten Sie darauf noch einmal einen Nachlass von 50%.

Meister-Bonus
Nach Abschluss Ihrer beruflichen Weiterbildung zum Fachwirt, Meister, Fachkaufmann, operativer Professional, dem Betriebswirt oder Technischen Industriemanager unterstützt Sie der Freistaat Bayern mit dem „Meisterbonus“. Mit dem Meisterbonus schafft die Bayerische Staatsregierung den Anreiz sich beruflich weiterzubilden und die eigene Qualifikation zu stärken.

Weiterbildungsabsolventen, die ihre Meister- oder gleichgestellte Fortbildungsprüfung vor der fachlich und örtlich zuständigen Stelle im Freistaat Bayern erfolgreich ablegen, erhalten den „Meisterbonus der Bayerischen Staatsregierung“ in Höhe von aktuell 2.000 €. Maßgeblich ist dabei der Zeitpunkt der Feststellung des Prüfungsergebnisses.

Weitere Informationen zu den staatlichen Fördermöglichkeiten erhalten Sie bei unseren Weiterbildungsberater/-innen.

Teilzeit, ca. 30 Monate


Teilzeit

Regensburg

2144102001

01.10.2021 - 30.03.2024

Samstag plus Vollzeitwochen

ca. 1000 Unterrichtsstunden

4550,00 €

(zzgl. Lernmittelgebühr, Prüfungsgebühr)

Nr. 16440MA070

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