Praxisworkshop Präferenzermittlung: Warenursprung und Präferenzen anhand von Beispielen
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Außenhandel

Bei der Ermittlung der Präferenzeigenschaft können Fehler dazu führen, dass die Präferenz nachträglich durch die Zollverwaltung für ungültig erklärt wird. Fand die Zollprüfung aufgrund eines Nachprüfungsersuchens seitens des Empfangslandes der Waren statt, muss eine Mitteilung an die dortigen Behörden erfolgen und der Zoll wird im Empfangsland nacherhoben. Hier können erhebliche Summen anfallen, die sich der Kunde von Ihrem Unternehmen zurückholen wird. Außerdem wird die Kundenbeziehung erheblich und auf Dauer gestört. Präferenzen sind ein Wettbewerbsvorteil! Eine wichtige Aufgabe im Unternehmen übernimmt dabei das Zollmanagement, denn im Bereich Präferenzen spielen viele Abteilungen hinein. Falsche oder nicht rechtzeitige Informationen untereinander können neben der falschen Berechnung ebenso zu einer falschen Präferenz führen. Seminarziel: Sie bekommen mehr Sicherheit die Präferenzen zu ermitteln und eine korrekte und ausreichende Dokumentation dazu aufzubauen, um gegenüber den Zollbehörden revisionssicher zu sein.

Sachbearbeiter, die mit der Präferenzermittlung betraut sind. Grundkenntnisse im Bereich der Zollpräferenzen sollten vorhanden sein.

Wie ermittle ich eine Präferenz für eine eigengefertigte Ware?
Wie dokumentiere ich diese Prüfung ausreichend?
Welche Besonderheiten sind zu beachten? Wie geht man damit um?
Wie kann eine Präferenzkalkulation von der IT unterstützt werden?
Auf was ist bei einer automatisierten Präferenzprüfung durch das ERP-System zu achten?

Anhand von Beispielen führen Sie Präferenzermittlungen durch die dann gemeinsam durchgesprochen werden.
Die Besonderheiten Lohnveredelungen, Minimalbehandlung, Passive Veredlung werden ebenfalls behandelt.

- Die HS-Position als Grundlage der Präferenzprüfung – ist diese korrekt ermittelt?
- Ursprungspräferenzen auf wup-online.de - wo finde ich alle wichtigen Informationen?
- Begriffsbestimmungen – z.B. ab Werks-Preis, Wert der Vormaterialien
- Welche Daten und Informationen werden für eine Präferenzprüfung benötigt?
- Präferenzprüfung periodisch oder pro Artikel bei der Ausfuhr?
- Preise der Vormaterialien- Durchschnittspreise oder tatsächliche Preise?
- Minimalbehandlungen
- Verlängerte Werkbank - Lohnveredelungen
- Kumulation 
- Weitergabe der Präferenzeigenschaft – im System hinterlegt, als Liste?
- Dokumentation – wo und wie sind die Kalkulationsunterlagen zu archivieren?
- Verantwortung und Haftung
- Arbeits- und Organisationsanweisung / ermächtigter Ausführer / Registrierter Ausführer 

bis 2 Wochen vor Kursbeginn; kurzfristige Anmeldungen nach Rücksprache möglich

Kenntnisse aus dem Seminar Warenursprung und Präferenzen.

Vollzeit

2450101102

26.09.2024 - 26.09.2024

09:00 - 16:30 Uhr


ca. 8 Unterrichtsstunden

375,00 €

Nr. 23501MA011

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