Die Praxis der Exportkontrolle: Grundlagen und Prüfschritte
Das Seminar zur Exportkontrolle vermittelt Kenntnisse die notwendige Kenntnis des Exportkontrollrechts. Anhand von Fallbeispielen werden die Vorschriften erklärt und Tipps zur innerbetrieblichen Umsetzung der Exportkontrolle gegeben. Die Güterlisten der Dual-use-VO, der nationalen Ausfuhrliste und der Finanzsanktionen werden besprochen und die Hilfsmittel zur Güterklassifizierung erläutert. Auf die Erfassung von Ersatzteilen und den bestehenden Erleichterungen bei einer eventuellen Ausfuhrgenehmigungspflicht wird ebenfalls eingegangen. Neben Güterlisten ist auch der Verwendungszweck des Ausfuhrgutes sowie mögliche Beschränkungen beim Technologietransfer zu beachten. So können E-Mails und ihre Anhänge ebenso genehmigungspflichtig sein wie eine telefonische Beratung. Abgerundet wird das Seminar durch einen Blick auf die Organisation der Exportkontrolle, um straf- und bußgeldrechtliche Sanktionen zu verhindern.
Nr. 25501MA110
- Aufbau des Exportkontrollrechts (Struktur und Systematik)
- Umgang mit den Güterlisten und den bestehenden Hilfsmitteln zur Einordnung der Waren
- Ausfuhrkontrolle bei nicht-gelisteten Gütern
- Ausfuhren und Verbringungen mittels elektronischer Medien
- Länderembargos und Finanzsanktionen der EU gegen gelistete Empfänger
- Die Organisation der innerbetrieblichen Exportkontrolle
- Die Bearbeitung des Ausfuhrgenehmigungsantrages
- Die straf- und bußgeldrechtlichen Vorschriften und wer haftet bei Verstößen
Zielgruppe des Seminars sind Exportkontrollbeauftragte sowie Mitarbeiter aus den Bereichen Zoll, Einkauf und Vertrieb, die mit der Gewährleistung der Exportkontrolle betraut sind. Darüber hinaus richtet sich das Seminar an Fachkräfte aus der Rechtsabteilung, Compliance-Beauftragte, die Unternehmensleitung sowie alle weiteren Mitarbeiter, die an Prozessen beteiligt sind, die die Einhaltung von Exportvorschriften betreffen. Auch Unternehmen, die in internationalen Märkten tätig sind, können von den Inhalten des Seminars profitieren.